2. December 2020

DER KOMPASS

DAS FORMAT FÜR KRITISCHE DENKER

#debunkthevirus 1 – Bildersuche

In unserem erstem #debunkthevirus-Video erklärt euch Vera Gasber, anhand eines TikTok-Postings, wie man Bilder und Videos online rückwärtssuchen kann. In dem kurzem Beispiel-Video der Plattform TikTok ist zu sehen, wie Menschen eine Aldi-Filiale stürmen. Die Angaben und Hashtags des Postings vermitteln, dass das Video vor kurzem und im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den berühmten Hamsterkäufen aufgenommen wurde. Aber stimmt das?

Zum Nachlesen und selber ausprobieren haben wir euch hier eine Step-by-Step Anleitung zusammengestellt.


  1. Als ersten Schritt macht ihr einen Screenshot des TikTok-Videos, wie ihr ihn hier von einem Smartphone, seht.

  1. Schneidet den Screenshot passend zu, so das nur der Inhalt des Videos zu sehen ist, und speichert das neue Bild.

  1. So sollte es nun aussehen. Achtung! Manchmal muss man unterschiedliche Screenshots machen, um zu einem aufschlussreichem Ergebis zu kommen.


  1. Nutzt nun die umgekehrte Google-Bildersuche. Diese funktioniert nur auf einer Desktop-Version von Google. Verwendet entweder einen Laptop/Computer oder stellt auf dem Smartphone die Desktop-Version ein (hierfür rechts oben auf die drei Punkte drücken). Wenn ihr auf „Bilder“ klickt, links mit dem rotem Pfeil markiert, öffenet sich „Google Bilder“.

  1. Durch das Auswählen von „Google Bilder“ verändert sich die Ansicht und in der Suchleiste taucht ein Kamera-Symbol auf. Wenn man es anklickt, öffnet man die Bildersuche.

  1. Hier könnt ihr nun einen Bild-URL, die Grafikadresse, einfügen oder ein Bild hochladen. Wir laden unseren zugeschnittenen Screenshot des Videos hoch.

  1. Jetzt werden uns die Suchergebnisse angezeigt. Hier haben wir großes Glück und uns werden zu Beginn gleich zwei Faktenchecker-Seiten angezeigt.
    Oft muss man auch die Ergebnisse durchscrollen und aufmerksam lesen, um eine Aufklärung zu finden. Manchmal bleibt die Suche auch erfolglos, da diese Methode nicht 100% zuverlässig ist.

Mimikama und Corrective verraten uns bereits in der Überschrift, dass es sich bei dem Video um einen Fake handelt. Denn es wurde schon 2011 in Kiel aufgenommen und hatte gar nichts mit dem neuartigen Coronavirus und Hamsterkäufen zu tun.

Probiert es doch selbst aus und helft mit, die Ausbreitung von Fake News zu verhindern! #debunkthevirus

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